„Kinda, des is aba jetzt echt die falsche Richtung“
Beim Filmdreh im beschaulichen Bonisdorf
Julian Pöschl
BONISDORF. Sechs Menschen in einem Haus. Alle haben einen Rucksack. Gefüllt mit ihren Problemen. Das macht die Sache kompliziert. Kompliziert genug für 100 Minuten Film.
Der Frühling ist da. Deshalb kann man aber trotzdem einen Winterfi lm drehen. Julian Pöschl, Phillip B. Bauer und Florian Knisatschek tun es. „Starring (AT)“ wird der Film heißen, der bis Mitte des Jahres fertig gestellt werden soll. Er ist das Nachfolgeprojekt von „Out of Wulkaprodersdorf“, das mit (beinahe) der selben Crew vor mittlerweile drei Jahren produziert wurde. Das Drehbuch ist von Flo – Florian Knisatschek – einem „Beuteburgenländer“, der sich seit 1969 auf dem Planeten herumtreibt. Er verbrachte sein halbes Leben in Wien, bis es ihn im Alter von 27 Jahren aufs Land zog, wo er seine wahren Wurzeln auf einem mit viel Liebe zum Detail renovierten Hof in Bonisdorf fand. Sein Wohnzimmer ist ein Requisitenfundus, sein Kopf eine Bibliothek voller Geschichten über Wien und seinen dortigen Job als Heizungsableser.
Lange bevor er das Drehbuch zu „Out of Wulkaprodersdorf“ schrieb (inspiriert durch Wim Wenders), schrieb er bereits Kurzgeschichten, malte Bilder, hielt Lesungen und machte Musik. „Also die Geschichte des Drehbuchschreibens ist ja jene: Ich setz mich an den Laptop. Die Charaktere und in den Grundzügen auch die Story sind bereits gefunden. Ich beginne zu schreiben. Die ersten vier, fünf Seiten ist alles brav, und plötzlich machen die alle was sie wollen. Ab dann schreibe ich nur mehr mit, schreibe nur auf, was da geschieht. Manchmal muss man schon auch mal ein Machtwort sprechen, die letzten zwei Seiten rauslöschen, und sagen: „Kinda, des is aba jetz echt die falsche Richtung. Na dann schreibt man halt die beiden Seiten aufs neue. Schaut erneut zu was passiert und schreibt mit“. Klingt eigenartig, ist es auch. „Julian Pöschl und Phillip B. Bauer geben mir die technische und künstlerische Möglichkeit, meine querelen Fantasien umzusetzen“ erzählt der Flo. Julian konnte gerade gehen, als er schon Papas schwere Filmkamera durch die Gegend wuchtete. Die Filmleidenschaft hat er sozusagen mit der Vater- und Muttermilch aufgesogen. Bereits im Alter von sechs Jahren begann er, mit Grafi k-, Schnitt-, und Audioprogrammen zu arbeiten. Viel Selbststudium und learning-bydoing und durch „Privatunterricht“ bei seinen Eltern, die beide lange in der Film-, Grafi k- und Werbebranche gearbeitet hatten.
1992 in Wien geboren, lebte er sechs Jahre in Bonisdorf und ist nun wieder in Wien, um seinen Traum des Filmemachens nachzukommen. Er ist Produzent, Regisseur und der Mann für die Postproduktion. Bereits lange bevor Phillip mit dem Traum in der Filmwelt mitzumischen auszog, um in Wien zu studieren, verschrieb er sich der Filmemacherei. Schon früh entdeckte er sein Talent, Bilder zum Leben zu erwecken, Geschichten zu erzählen und Menschen zu verzaubern. Kein Wunder, dass es da nicht lange dauerte, bis er sein Wissen auch an andere weitergeben konnte, weshalb er nun schon seit einigen Jahren Workshops für Kinder und Jugendliche leitet. Das Studium frisch in der Tasche machte er sich mit seiner Werbeagentur selbstständig. Phillip stieß erst kurz vor der Premiere von „Out od Wulkaprodersdorf“ zum Team. Schnell wurde klar, dass das Duo um diese Filmreihe fortan ein Trio sein würde. Besonders unterstützt wird dieser (w)irre Talentehaufen von vielen Freiwilligen: Der Dorfgasthof Mertschnigg, der sich bereiterklärt hatte, einigen Mitgliedern der Film-Crew für die Dauer der Dreharbeiten kostenlos Zimmer zur Verfügung zu stellen. Und auch das gute Engerl Karin Herzog (sie ist für die Kostüme zuständig), die dann auch freundlich die Tonangel in Position hält und Set-Mädchenfür-alles-und-mehr war, ihrem Mann Georg Herzog, der derweilen die Kinderschar in Schach und bei Laune hielt, und allen Freiwilligen die ihre Hilfe anboten, wie Andi Kamenik, Julia Lipp oder Max Schiller. „Wenn es diese Schar an Menschen nicht gäbe die uns unterstützt, könnte ich Drehbücher schreiben, so viel ich will, es würde daraus niemals ein Film entstehen“ ist der Flo überzeugt.
Lange bevor er das Drehbuch zu „Out of Wulkaprodersdorf“ schrieb (inspiriert durch Wim Wenders), schrieb er bereits Kurzgeschichten, malte Bilder, hielt Lesungen und machte Musik. „Also die Geschichte des Drehbuchschreibens ist ja jene: Ich setz mich an den Laptop. Die Charaktere und in den Grundzügen auch die Story sind bereits gefunden. Ich beginne zu schreiben. Die ersten vier, fünf Seiten ist alles brav, und plötzlich machen die alle was sie wollen. Ab dann schreibe ich nur mehr mit, schreibe nur auf, was da geschieht. Manchmal muss man schon auch mal ein Machtwort sprechen, die letzten zwei Seiten rauslöschen, und sagen: „Kinda, des is aba jetz echt die falsche Richtung. Na dann schreibt man halt die beiden Seiten aufs neue. Schaut erneut zu was passiert und schreibt mit“. Klingt eigenartig, ist es auch. „Julian Pöschl und Phillip B. Bauer geben mir die technische und künstlerische Möglichkeit, meine querelen Fantasien umzusetzen“ erzählt der Flo. Julian konnte gerade gehen, als er schon Papas schwere Filmkamera durch die Gegend wuchtete. Die Filmleidenschaft hat er sozusagen mit der Vater- und Muttermilch aufgesogen. Bereits im Alter von sechs Jahren begann er, mit Grafi k-, Schnitt-, und Audioprogrammen zu arbeiten. Viel Selbststudium und learning-bydoing und durch „Privatunterricht“ bei seinen Eltern, die beide lange in der Film-, Grafi k- und Werbebranche gearbeitet hatten.
1992 in Wien geboren, lebte er sechs Jahre in Bonisdorf und ist nun wieder in Wien, um seinen Traum des Filmemachens nachzukommen. Er ist Produzent, Regisseur und der Mann für die Postproduktion. Bereits lange bevor Phillip mit dem Traum in der Filmwelt mitzumischen auszog, um in Wien zu studieren, verschrieb er sich der Filmemacherei. Schon früh entdeckte er sein Talent, Bilder zum Leben zu erwecken, Geschichten zu erzählen und Menschen zu verzaubern. Kein Wunder, dass es da nicht lange dauerte, bis er sein Wissen auch an andere weitergeben konnte, weshalb er nun schon seit einigen Jahren Workshops für Kinder und Jugendliche leitet. Das Studium frisch in der Tasche machte er sich mit seiner Werbeagentur selbstständig. Phillip stieß erst kurz vor der Premiere von „Out od Wulkaprodersdorf“ zum Team. Schnell wurde klar, dass das Duo um diese Filmreihe fortan ein Trio sein würde. Besonders unterstützt wird dieser (w)irre Talentehaufen von vielen Freiwilligen: Der Dorfgasthof Mertschnigg, der sich bereiterklärt hatte, einigen Mitgliedern der Film-Crew für die Dauer der Dreharbeiten kostenlos Zimmer zur Verfügung zu stellen. Und auch das gute Engerl Karin Herzog (sie ist für die Kostüme zuständig), die dann auch freundlich die Tonangel in Position hält und Set-Mädchenfür-alles-und-mehr war, ihrem Mann Georg Herzog, der derweilen die Kinderschar in Schach und bei Laune hielt, und allen Freiwilligen die ihre Hilfe anboten, wie Andi Kamenik, Julia Lipp oder Max Schiller. „Wenn es diese Schar an Menschen nicht gäbe die uns unterstützt, könnte ich Drehbücher schreiben, so viel ich will, es würde daraus niemals ein Film entstehen“ ist der Flo überzeugt.
Der Frühling ist da. Deshalb kann man aber trotzdem einen Winterfi lm drehen. Julian Pöschl, Phillip B. Bauer und Florian Knisatschek tun es. „Starring (AT)“ wird der Film heißen, der bis Mitte...
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